Komplexe Herausforderungen in der familienrechtlichen Begutachtung souverän meistern
Im Rahmen der Begutachtung oder auch der Verfahrensbeistandschaft schätzen Sie ein, inwieweit die Kinder im Haushalt der Eltern gefährdet sind und ob bereits eine Schädigung eingetreten ist. Hierzu sind Kenntnisse über die einzelnen Störungsbilder und vor allem, wie diese sich konkret auf die Erziehungsfähigkeit der Eltern auswirken, hilfreich. Besonderes Augenmerk soll dabei auf den betroffenen Kindern liegen, beispielsweise welchen Belastungen sind Kinder suchtkranker Eltern ausgesetzt und worauf sollte in der Praxis geachtet werden.
Strukturierte Risiko- und Schutzfaktorenanalyse: Belastungen betroffener Kinder erkennen und handeln
Die Belastung der Kinder kann letztendlich nur in Abwägung aller bekannten Risiko-und Schutzfaktoren erfolgen. Insofern wird in der Veranstaltung praktisch aufgezeigt, wie eine solche Abwägung in der Praxis strukturiert stattfinden kann. Wir zeigen Ihnen konkrete Lösungsansätze, wie Sie Kindern und Eltern gleichermaßen helfen können. Sie lernen praxisorientierte Techniken kennen, die Sie direkt in Ihrer Arbeit anwenden können – von der Diagnostik bis zur Gesprächsführung und Fallgestaltung.
Professioneller Umgang mit Konfliktsituationen: Sie entwickeln Fertigkeiten, um in schwierigen Konstellationen souverän aufzutreten und Ihre Expertise abrufen zu können. Sie lassen sich nicht in Konflikte verwickeln und gewinnen so an Sicherheit.
Präzise formuliertes und gut strukturiertes Gutachten: Sie erfahren, wie Sie Gutachten klar, nachvollziehbar und gerichtsfest gestalten können, auch bei herausfordernden Sachverhalten.
Netzwerk und Austausch: Sie sind nicht allein – daher fördern wir den Austausch unter den Teilnehmenden und geben am Ende jedes Moduls ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Fallbeispiele.
Die Veranstaltung richtet sich an psychologische Sachverständige im Familienrecht sowie an Verfahrensbeiständinnen und Verfahrensbeistände.